„Postbank-Affäre“ erreicht neue Dimension.

Hamburger Anwalt verklagt Postbank-Konzernspitze

Nachdem bereits Mitte Oktober 2012 zahlreiche geschädigte Anleger gegen die Machenschaften der Postbank demonstriert hatten, fanden sich gestern rund 100 Geschädigte vor der Postbank-Filiale in Neumünster zusammen und machten ihrem Unmut Luft. „Architekt“ dieser andauernden Protestbewegung ist der Hamburger Rechtsanwalt Dr. Arne Heller, der zuvor bereits bei Stern TV auf die Missstände aufmerksam gemacht hatte. Heller wirft der Postbank vor, bewusst Dritt-Berater eingestellt zu haben, um bankenrechtliche Haftungskonsequenzen zu vermeiden. Bei den Dritt-Beratern handelt es sich um freie Handelsvertreter, die im Hause der Postbank ein Büro haben, mit einer hausinternen Durchwahl verbunden sind, mit dem Logo der Postbank auftreten und eine E-Mail-Adresse haben, die auf @postbank.de endet. „Der Verdacht der Scheinselbständigkeit liegt nahe,“ so Heller, „da die Berater auch nur Postbankprodukte verkaufen durften und die Postbank die Berater von der Haftung freistellt.“ Ferner wirft Heller der Postbank vor, dass die Postbank weit überhöhte Provisionen kassiert hat. Dieser Vorwurf wurde – ebenfalls bei Stern TV – von einem ehemaligen Postbank-Berater bestätigt, der aussagte, dass bei Schifffonds stolze 17% Provisionen geflossen sind anstatt der ausgewiesenen 3 – 5%. Heller kündigte an, die nächste Demonstration in Bonn vor der Hauptfiliale der Deutschen Postbank durchführen zu wollen; eine bundesweit geführte Protestaktion!

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