DIE JUNGEN UNTERNEHMER protestieren mit Spray-Aktion gegen Rettungsschirm-Politik

Slogan “Euro-Rettung: So nicht!” in Berlin gesprüht
DIE JUNGEN UNTERNEHMER protestieren mit Spray-Aktion gegen Rettungsschirm-Politik

Berlin, 7. September 2011. Mitglieder des Verbandes Die Jungen Unternehmer haben in der Nacht vom 6. auf den 7. September mit einer Spray-Aktion gegen die Rettungsschirm-Politik von EU und Bundesregierung protestiert. Mit Sprüh-Kreide sprayten die jungen Unternehmer die Botschaft “Euro-Rettung: So nicht!” an wichtigen Stellen im Berliner Stadtgebiet, z.B. vor U-Bahnhöfen, Parteizentralen und Redaktionen. Die Jungen Unternehmer wenden sich mit ihrer Aktion nicht gegen den Euro als gemeinsame europäische Währung. Sie kritisieren jedoch die Art und Weise, wie die Euro-Rettung von EU und Bundesregierung betrieben wird. Der Verband setzt sich für eine konsequente Um­schuldung von Krisenstaaten und eine verbindliche Beteiligung privater Gläubiger an den Kosten der Euro-Schuldenkrise ein. Immer größere Rettungsschirme und Euro-Bonds lehnen Die Jungen Unternehmer ab.

Zum Ende der Aktion trafen sich die verschiedenen Sprüh-Teams der jungen Unternehmer auf der Marschallbrücke in Berlin-Mitte. Auch dort sprühten sie ihre Botschaft auf den Geh­weg und symbolisierten mit kaputten Regenschirmen, dass die Euro-Rettungsschirme falsch konstruiert sind. An der Spray-Aktion nahm auch die Bundesvorsitzende des Verbandes, Marie-Christine Ostermann, teil. Ostermann sagte: “Die Kosten der Euro-Schuldenkrise dürfen nicht länger auf dem Rücken der Steuer­zahler abgeladen werden. Auch die junge Generation gehört zu den großen Verlierern der bisherigen Rettungsschirm-Politik. Es ist schlichtweg verantwortungslos, die Zukunfts­chancen junger Menschen durch immer größere Rettungsschirme aufs Spiel zu setzen. Wir brauchen jetzt endlich eine geordnete Um­schuldung mit konsequenter Gläubigerbeteiligung und harten Sparauflagen für notorische Schuldensünder. Der Bundestag darf dem EFSF-Rettungsschirm in seiner jetzigen Form nicht zustimmen, sondern muss auf Nachbesserung bestehen.”

Die Forderungen von Die Jungen Unternehmer im Überblick:

– Keine Bundestagszustimmung zum EFSF-Rettungsschirm in seiner jetzigen Form, sondern Nachbesserung im Sinne von Umschuldung und Gläubigerbeteiligung.

– Keinen dauerhaften Rettungsfonds ESM.

– Keine europäischen Gemeinschaftsanleihen/Euro-Bonds.

– Keine europäische Wirtschaftsregierung.

– Kein Ankauf von Staatsanleihen durch die EZB.

Pressefotos von der Aktion gibt es hier zum Download:

http://www.bju.de/www/4db3b4270aca22aa23c78c4acf712915.php

Die Aktion wird auch auf Social Media begleitet. So ist z.B. eine “Twitterwall” geschaltet, auf der alle Tweets erscheinen, die mit dem Zusatz bzw. Hashtag #Euroretter versehen sind. Hier können die eingehenden Tweets mitverfolgt werden:

http://euroretter.tweetwally.com/projection

DIE JUNGEN UNTERNEHMER sind das Forum für junge Familienunternehmer und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Unter dem Motto Freiheit, Eigentum, Wettbewerb und Verantwortung bezieht der Verband klar Stellung für eine wettbewerbsorientierte und soziale Marktwirtschaft sowie gegen überflüssige Staatseingriffe. Die Verbandsmitglieder sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens.
DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU wurden 1950 gegründet und sind die branchenübergreifende Interessenvertretung für junge Familien- und Eigentümerunternehmer bis 40 Jahre. Mitglieder bei DIE JUNGEN UNTERNEHMER – BJU

* sind Inhaber oder Gesellschafter eines Unternehmens
* haben mindestens 10 Beschäftigte und/oder
* 1 Million Euro Jahresumsatz und
* haben einen Eintrag im Handelsregister oder in der Handwerksrolle.

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