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Mrz
05

1000 weiße Origami-Kraniche „landen“ in Dortmund

Eröffnung der Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“ am Freitag – Bürgermeisterin Birgit Jörder übernimmt die Schirmherrschaft

1000 weiße Origami-Kraniche "landen" in Dortmund

Einen Kranich überreichte Peter Junge-Wentrup (IBB Dortmund) an Birgit Jörder, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund.

Birgit Jörder, Bürgermeisterin der Stadt Dortmund, übernimmt die Schirmherrschaft für die Dortmunder Veranstaltungen im Rahmen der dritten Europäischen Aktionswochen „Für eine Zukunft nach Tschernobyl und Fukushima“. „Was haben wir aus Tschernobyl und Fukushima gelernt und wie können wir unseren Energiebedarf nachhaltig decken? Dies sind Fragen, die für uns – und besonders für die jungen Menschen – von existenzieller Bedeutung für die Zukunft sind“, sagte Bürgermeisterin Jörder bei einem Pressegespräch am heutigen Mittwoch (5. März) im Rathaus.

Origami-Kranich greift japanische Legende auf

Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund, überreichte der Schirmherrin wenige Tage vor dem dritten Jahrestag der Katastrophe von Fukushima einen von 1000 weißen Papier-Kranichen. Sie werden am Freitag (7.März) im Bürgersaal des Rathauses „landen“ zur Begrüßung der Gäste. „Der Origami-Kranich ist ein Symbol der Friedensbewegung und des Widerstandes gegen Atomkraft geworden“, sagte Peter Junge-Wentrup, Geschäftsführer des IBB Dortmund. „Nach allem, was wir aus Japan erfahren, ist die globale Gefahr noch immer nicht abgewendet. Unsere Initiative zur Erinnerung an das unermessliche menschliche Leid zielt auf ein Lernen aus der Geschichte für eine gemeinsame Zukunft. Fukushima und Tschernobyl führen uns schmerzhaft vor Augen, dass eben nicht nur der Einsatz von Atomwaffen gefährlich ist, sondern auch die friedliche Nutzung der Atomenergie. Wir brauchen die Energiewende europaweit“, so Peter Junge-Wentrup.

Drei Gäste aus Japan berichten über die Situation in Fukushima

Zur Eröffnung der Europäischen Aktionswochen am Freitag, 7. März 2014, um 15 Uhr erwartet das IBB Dortmund drei Gäste aus Japan. Yukimi Hagiwara, eine betroffene Mutter aus der Region, die eine Initiative gegründet hat, den Kinderarzt Dr. Isamu Takamatsu und den Schriftsteller und Blogger Toshiya Morita. Sie werden über die Not der Betroffenen in der verstrahlten Region in Fukushima berichten. Über die weitreichenden Folgen für die japanische Gesellschaft referiert Prof. Dr. Steffi Richter, Japanologin der Universität Leipzig und Gründerin der „Textinitiative Fukushima“. Daneben wird der Wissenschaftsjournalist Thomas Dersee von der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. erwartet.

Im Mittelpunkt der Europäischen Aktionswochen in neun Ländern stehen Diskussionsveranstal-tungen zu Energiethemen und Zeitzeugengespräche, die das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk in Dortmund (IBB Dortmund) ermöglicht.

Veranstaltungen sind in folgenden Städten in Deutschland geplant:

Bad Sassendorf, Bochum, Braunschweig, Döbeln, Dortmund, Fürth, Gelsenkirchen, Goslar, Hagen, Herzogenaurach, Ibbenbüren, Kiel, Lippstadt, Münster, Nürnberg, in mehreren Städten der Oder-Region, Oelde, Schwerte, Soest, Wittmar und Wolfenbüttel.

Veranstaltungen sind darüber hinaus in folgenden Ländern geplant:

In Belarus, Großbritannien, Österreich, Polen, Spanien, Tschechien, in der Türkei und in der Ukraine.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de,
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Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

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